Am 7.Januar 2021 wurde der „Runde Tisch für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage im Vogtlandkreis“ in das „Bündnis für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage“ überführt.


Die Namensänderung steht für eine strukturelle Änderung unserer Organisation: die St. Johannis Kirchgemeinde hat ab Januar 2021 die Trägerschaft für den Runden Tisch niedergelegt. In Folge ist Superintendentin Ulrike Weyer nicht mehr Schirmherrin und Pfarrer Hans-Jörg Rummel nicht mehr der Sprecher unseres Bündnisses.
Die Arbeit des Runden Tisches wird aber weitergeführt. Die Mitglieder des Runden Tisches haben den Rückzug der Kirche für eine Überarbeitung ihrer Arbeitsweise genutzt. Die Ziele aber sind gleichgeblieben. Das neue „Bündnis für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage“, deren Mitglieder im Wesentlichen die des Runden Tisches sind, steht für den Schutz der Demokratie, den zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen demokratiefeindliche Entwicklungen in Plauen und dem Vogtland und den Schutz unserer offenen Gesellschaft.


 


Mödlareuth, 3. Oktober 2020

Mödlareuth, 3. Oktober 2020

Am diesjährigen Tag der Deutschen Einheit feierte  der Runde Tisch zusammen mit vielen anderen Organisationen und Akteure das 30 Jährige Jubiläum der Wiedervereinigung.  Das Bayrische Bündnis für Toleranz und Menschenwürde hatte eingeladen.

Als besondere Aktion errichteten wir auf der Streuobstwiese mitten in Mödlareuth zusammen mit vielen Helfern das "Brandenburger Tor" als unser Saymbol  für Einheit, Freiheit und Demokratie.

https://youtu.be/3Sh2-FS3FEc

Weiterlesen...

"Die Macht der Gefühle - Deutschland 19I19" - Eine Ausstellung

"Die Macht der Gefühle - Deutschland 19I19" - Eine Ausstellung

  • Am Samstag, dem 26.9. 2020 ist die Ausstellung von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
  • Die Schau wird gezeigt in der VHS Vogtland, Stresemannstraße 98 in Plauen. 
  • Mitglieder des Runden Tisch werden vor Ort sein und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung!

Zur Ausstellung

Die Politik, so scheint es wird zunehmend von Gefühlen bestimmt: wir leben in Zeiten der Daueraufgeregtheit, des ständigen Empörtseins.Fakten werden durch gefühlte Wahrheiten in Frage gestellt. Die Welt wird immer unüberschaubarer, aber paradoxerweise haben einfache Antworten auf komplexe Fragestellung Hochkonjunktur. Die sog. „politische Mitte“ weiß mit diesen aufgeheizten Emotionen oftmals nichts anzufangen.

 

Weiterlesen...

Verantwortung unter dem Schirm des Grundgesetzes - Erklärung und Aktion zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2020

Verantwortung unter dem Schirm des Grundgesetzes - Erklärung und Aktion zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2020

Mit einer angezeigten Kunstaktion am Wendedenkmal in Plauen hat der Runde Tisch für Demokratie Toleranz und Zivilcourage im Vogtlandkreis am 23. Mai – dem Tag des Grundgesetzes - ein friedliches Zeichen für die Demokratie sowie ein Signal der Wertschätzung aller verantwortlich handelnden Menschen gesetzt.

Dazu wurden Videos aufgenommen (die derzeit noch geschnitten und möglichst bald veröffentlicht werden) sowie temporäre optische Zeichen in Form von Transparenten gesetzt. Die ca. 30 Teilnehmenden trugen Regenschirme mit sich, auf die Grundgesetzartikel aufgeschrieben waren. Wir und die wenigen anwesenden Politiker haben versucht, mit den Spaziergängern über das Grundgesetz ins Gespräch zu kommen, was aber nur sehr rudimentär gelang. Wir würden es begrüßen, wenn sich in diesen Zeiten mehr unserer Politikerinnen und Politiker dem Gespräch mit den Leuten auf der Straße stellen würden.

Foto: Jenny Pfeuffer-Haase

Wir sehen unsere Aktion nicht als Provokation sondern als konstruktiven Beitrag zur aktuellen politischen Diskussion und als Zeichen der Wertschätzung des Grundgesetzes als Garant eines Höchstmaßes an Freiheit.

Der Runde Tisch für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage im Vogtlandkreis ist mit dem Ziel gegründet worden mit, unser Gemeinwesen gegen die Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu verteidigen. Diese Grundordnung beruht auf dem Grundgesetz der BRD, welches am 23. Mai 1949 in Kraft getreten ist und zu dessen Gültigkeitsbereich der Freistaat Sachsen seit 1990 gehört. Die Vertreter am Runden Tisch begrüßen es, wenn sich Menschen für den Schutz der in diesem Grundgesetz verbrieften Grundrechte einsetzen.

Weiterlesen...

Zur Diskussion um die „Spaziergänge“: Ein Mundschutz ist kein Maulkorb.

Zur Diskussion um die „Spaziergänge“: Ein Mundschutz ist kein Maulkorb.

Die Corona-Pandemie kann und darf den demokratischen Diskurs nicht außer Kraft setzen. Der Runde Tisch tritt für Freiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung ein. Dazu gehört auch das Recht, die Anti-Corona-Maßnahmen zu kritisieren oder gar abzulehnen. Ebenso stellen wir nicht in Frage, dass die Versammlungsfreiheit für alle gilt – sogar für die Feinde des demokratischen Rechtsstaates. Wir nehmen auch ernst, dass sich Menschen durch die Anti-Corona-Maßnahmen in ihrer Existenz bedroht fühlen und auch tatsächlich bedroht sind. Wir sehen die Einschränkung der Bürgerrechte durchaus kritisch, wobei auch unsere Regierenden ein diesbezügliches Problembewusstsein haben. Ob all die Anti-Corona-Maßnahmen tatsächlich notwendig und angemessen waren und sind, kann nicht Gegenstand der Beratungen am Runden Tisches sein. Es ist grundsätzlich nicht die Aufgabe des Runden Tisches zu Inhalten politischer Sachfragen Stellung zu beziehen, sofern sie nicht die Themen Demokratie und Toleranz im engeren Sinne betreffen.

Weiterlesen...

Erklärung des Runden Tisches zu den Anti-Corona-Protesten

Erklärung des Runden Tisches zu den Anti-Corona-Protesten

Wer allen Ernstes die Frage stellt, ob wir uns derzeit auf dem Weg in eine Diktatur befinden, ist pseudodemokratischen Phrasen und absurden Verschwörungstheorien rechter Populisten und Nazis bereits auf den Leim gegangen. Die demokratisch gewählten Verantwortlichen handeln dagegen weitestgehend rational und im Bewusstsein, dass die vorgenommene Einschränkung von Grundrechten problematisch ist. Ihre Entscheidungen sind geprägt von einem Abwägen und zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und demokratischen Grundsätzen. Offensichtlich ist, dass Populisten und Extremisten aus der unvermeidbaren Unvollkommenheit aller Maßnahmen Kapital schlagen wollen, um das Vertrauen der Menschen zu untergraben.
Wichtig ist in Zeiten, wie diesen, dass wir für die Werte, wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Achtung eintreten und deren Umsetzung unseren Alltag prägen lassen, denn nur dadurch überstehen wir effektiv eine Krise – nicht durch unverantwortliches Handeln und das Verbreitung von Falschmeldungen.

Weiterlesen...