Aktuelle Infos vom Runden Tisch


"Die Macht der Gefühle - Deutschland 19I19" - Eine Ausstellung

"Die Macht der Gefühle - Deutschland 19I19" - Eine Ausstellung

 

Am Samstag, den 26.9. 2020 ist die Ausstellung von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

Die Schau wird gezeigt in der VHS Vogtland, Stresemannstraße 98 in Plauen. 

Mitglieder des Runden Tisch werden vor Ort sein und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung!

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Verantwortung unter dem Schirm des Grundgesetzes - Erklärung und Aktion zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2020

Verantwortung unter dem Schirm des Grundgesetzes - Erklärung und Aktion zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2020

Mit einer angezeigten Kunstaktion am Wendedenkmal in Plauen hat der Runde Tisch für Demokratie Toleranz und Zivilcourage im Vogtlandkreis am 23. Mai – dem Tag des Grundgesetzes - ein friedliches Zeichen für die Demokratie sowie ein Signal der Wertschätzung aller verantwortlich handelnden Menschen gesetzt.

Dazu wurden Videos aufgenommen (die derzeit noch geschnitten und möglichst bald veröffentlicht werden) sowie temporäre optische Zeichen in Form von Transparenten gesetzt. Die ca. 30 Teilnehmenden trugen Regenschirme mit sich, auf die Grundgesetzartikel aufgeschrieben waren. Wir und die wenigen anwesenden Politiker haben versucht, mit den Spaziergängern über das Grundgesetz ins Gespräch zu kommen, was aber nur sehr rudimentär gelang. Wir würden es begrüßen, wenn sich in diesen Zeiten mehr unserer Politikerinnen und Politiker dem Gespräch mit den Leuten auf der Straße stellen würden.

Foto: Jenny Pfeuffer-Haase

Wir sehen unsere Aktion nicht als Provokation sondern als konstruktiven Beitrag zur aktuellen politischen Diskussion und als Zeichen der Wertschätzung des Grundgesetzes als Garant eines Höchstmaßes an Freiheit.

Der Runde Tisch für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage im Vogtlandkreis ist mit dem Ziel gegründet worden mit, unser Gemeinwesen gegen die Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu verteidigen. Diese Grundordnung beruht auf dem Grundgesetz der BRD, welches am 23. Mai 1949 in Kraft getreten ist und zu dessen Gültigkeitsbereich der Freistaat Sachsen seit 1990 gehört. Die Vertreter am Runden Tisch begrüßen es, wenn sich Menschen für den Schutz der in diesem Grundgesetz verbrieften Grundrechte einsetzen.

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Zur Diskussion um die „Spaziergänge“: Ein Mundschutz ist kein Maulkorb.

Zur Diskussion um die „Spaziergänge“: Ein Mundschutz ist kein Maulkorb.

Die Corona-Pandemie kann und darf den demokratischen Diskurs nicht außer Kraft setzen. Der Runde Tisch tritt für Freiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung ein. Dazu gehört auch das Recht, die Anti-Corona-Maßnahmen zu kritisieren oder gar abzulehnen. Ebenso stellen wir nicht in Frage, dass die Versammlungsfreiheit für alle gilt – sogar für die Feinde des demokratischen Rechtsstaates. Wir nehmen auch ernst, dass sich Menschen durch die Anti-Corona-Maßnahmen in ihrer Existenz bedroht fühlen und auch tatsächlich bedroht sind. Wir sehen die Einschränkung der Bürgerrechte durchaus kritisch, wobei auch unsere Regierenden ein diesbezügliches Problembewusstsein haben. Ob all die Anti-Corona-Maßnahmen tatsächlich notwendig und angemessen waren und sind, kann nicht Gegenstand der Beratungen am Runden Tisches sein. Es ist grundsätzlich nicht die Aufgabe des Runden Tisches zu Inhalten politischer Sachfragen Stellung zu beziehen, sofern sie nicht die Themen Demokratie und Toleranz im engeren Sinne betreffen.

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Erklärung des Runden Tisches zu den Anti-Corona-Protesten

Erklärung des Runden Tisches zu den Anti-Corona-Protesten

Wer allen Ernstes die Frage stellt, ob wir uns derzeit auf dem Weg in eine Diktatur befinden, ist pseudodemokratischen Phrasen und absurden Verschwörungstheorien rechter Populisten und Nazis bereits auf den Leim gegangen. Die demokratisch gewählten Verantwortlichen handeln dagegen weitestgehend rational und im Bewusstsein, dass die vorgenommene Einschränkung von Grundrechten problematisch ist. Ihre Entscheidungen sind geprägt von einem Abwägen und zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und demokratischen Grundsätzen. Offensichtlich ist, dass Populisten und Extremisten aus der unvermeidbaren Unvollkommenheit aller Maßnahmen Kapital schlagen wollen, um das Vertrauen der Menschen zu untergraben.
Wichtig ist in Zeiten, wie diesen, dass wir für die Werte, wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Achtung eintreten und deren Umsetzung unseren Alltag prägen lassen, denn nur dadurch überstehen wir effektiv eine Krise – nicht durch unverantwortliches Handeln und das Verbreitung von Falschmeldungen.

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