Arbeitsweise

Für die Arbeitsweise am Runden Tisch für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage im Vogtland (kurz: „Der Runde Tisch“) sollen die folgenden Grundregeln gelten.

 

  • Der Runde Tisch ist ein informelles Gremium ohne Satzung und ohne verbindliche Mitgliederliste.
  • Grundlage der Arbeit ist gegenseitiges Vertrauen aller am Runden Tisch Mitarbeitenden.
  • Zur Mitarbeit eingeladen sind alle, die dem Konsenspapier des Runden Tisches zustimmen und deren Mitarbeit am Runden Tisch einmal von allen Anwesenden akzeptiert worden ist.
  • Wer neu zur Mitarbeit am Runden Tisch hinzukommen möchte, benötigt dazu einen Bürgen unter den bisherigen Mitarbeitenden. Wenn dann niemand der Anwesenden Einwände gegen eine Mitarbeit der bzw. des Hinzukommenden hat, gilt sie bzw. er als akzeptiert.
  • Der Runde Tisch entscheidet immer im Konsens. Wenn sich keiner der Mitarbeitenden am Runden Tisch gegen eine diskutierte Stellungnahme oder gegen ein bestimmtes Vorhaben ausspricht, gilt die Stellungnahme oder das Vorhaben als beschlossen. Es gibt bezüglich der Geltung eines Beschlusses keine Mindestzahl für die Anwesenheit der Mitarbeitenden.
    Ziel dieses Konsensprinzips ist es, dass Organisationen oder Einzelpersonen aus einem möglichst breiten demokratischen Spektrum am Runden Tisch mitarbeiten können. Es sollen keine Beschlüsse gefasst werden, die einer beteiligten demokratischen Organisation oder Einzelpersonen die Mitarbeit unmöglich macht. Zugleich verpflichten sich die Teilnehmer zu größtmöglicher Toleranz und Kompromissfähigkeit gegenüber den anderen Mitarbeitenden am Runden Tisch.
  • Zu den Sitzungen des Runden Tisches werden alle rechtzeitig per E-Mail eingeladen. Wer verhindert ist, ist gebeten, sich zu entschuldigen.
  • Die Sitzungen des Runden Tisches sind nicht öffentlich. Gäste können zugelassen werden.
  • Die Sitzungen werden von der Sprecherin bzw. dem Sprecher des Runden Tisches oder der stellvertretenden Sprecherin bzw. dem stellvertretendem Sprecher geleitet. Sie bzw. er verfasst auch Tagesordnung und Einladung.
  • Die „Wahl“ der Sprecherin bzw. des Sprechers sowie der stellvertretenden Sprecherin bzw. dem stellvertretendem Sprechers erfolgt offen und im Konsens.
  • Die Sitzungen des Runden Tisches werden protokolliert. Das Protokoll der jeweils letzten Sitzung wird mit der Einladung zur nächsten Sitzung per E-Mail verschickt. Einwände gegen das Protokoll werden im Protokoll der laufenden Sitzung festgehalten. Das Protokoll ist dann mit den gegebenenfalls gemachten Einwänden gültig.
  • Die Finanzen werden vom Ev.-Luth. Kirchenbezirk Plauen verwaltet, der Einnahmen und Ausgaben sowie den Bestand gegenüber den Mitarbeitenden am Runden Tisch offen legt.
    Ausgaben werden in der Regel im Rahmen von Sitzungen des Runden Tisches beschlossen; in Ausnahmefällen kann die Sprecherin bzw. der Sprecher oder die stellvertretenden Sprecherin bzw. der stellvertretende Sprecher Ausgaben veranlassen.
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